Die Beschäftigung mit der Figur des Clowns ist die Basis für unsere Theaterarbeit.  Alleine, mit Partner oder in der Gruppe weckt die Clownerie die Spielfreude der TeilnehmerInnen. Wir begeben uns auf die Suche nach unseren komischen Seiten und entwickeln eine eigene Clownfigur.  Weitere Themen werden sein: Präsenz, Spielregeln der Improvisation, Kontakt zum Publikum und Mitspielern, Spaß am Spiel, Szenenarbeit. 

4. Modul: Jonglage Kursleiter: Günter Klingler

G 24   Winterferien 02. bis 06.Januar 2019

G 25 Januar 2020

Neben der Vermittlung von verschiedenen Jongliertechniken geht es insbesondere um die Entdeckung und Entwicklung von körperlichem Ausdruck und das Bewußtsein für die Qualität von Bewegung.  Jonglieren wird nicht ausschließlich als Technik verstanden, sondern wir betrachten die darstellenden Möglichkeiten, die sich sich aus dem Zusammenspiel von Körper, Objekt und Gruppe ergeben.  Choreographien, Arbeit mit Musik, und weitere Möglichkeiten szenischer Darstellung von Jonglage werden erarbeitet.

3. Modul  Artistik  

G 24   28.10. bis 02.11. 2018   G 25 29.10. bis 03.11. 2019

ursleiter: Heike und Samuel Jornot

Unter dem Stichwort " Artistik " beschäftigen wir uns mit artistischen Geräten über dem Boden: Drahtseil, Trapez, Vertikalseil - und am Boden: Rola-Rola und Einradfahren.  Einführung in die jeweiligen Techniken, Übungsanleitungen, Hilfestellungen und Training.  Weiterhin wird die Verbindung von Technik und darstellenden Möglichkeiten behandelt. Inhalte der 3. Phase Akrobatik ) werden wiederholt und weitergeführt.

5. Modul: Theater mit dem Körper / Figuration Mimeè

G 24       13. bis 18.April 2019

G 25 Frühjahr 2020

 Kursleiter: Günter Fortmeier

Die Bausteine der Figuration - Mimeè sind Pantomime, Bewegung und Ganzkörpertheater.  Alltagssituationen und einfache Handlungen werden unter Einsatz des ganzen Körpers oder mit Teilen des selbigen (Hand, Fuß, Kopf, Schulter, Arm) dargestellt.  Durch die F.-M. lassen sich in relativ kurzer Zeit kreative, witzige und kleine Geschichten entwickeln, ohne daß ein bestimmtes Können bei den Kursteilnehmern vorausgesetzt werden muß.

 2. Modul : Akrobatik

G 24      02. bis 07.09.2018    G 25 01. bis 06.September 2019

Kursleiter: Heike und Samuel Jornot.

 Der Kurs baut auf vorbereitende Körperarbeit(Einwärmen, Dehnungsarbeit, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer) auf. Es werden Grundlagen der Akrobatik geübt.  Haltungsformen, sowie Grundbewegungen wie Rolle, Strecksprung, Kopfstand, Handstand, Rad, Brücke usw., desgleichen Sprünge, Fallfiguren, Pyramiden und Partnerakrobatik. Die Vermittlung praktischer Kenntnisse, die Erarbeitung, der Lernschritte, die Hilfestellung, die Bewegungsanalyse akrobatischer Grundfiguren sowie deren Kombination stehen im Mittelpunkt.

1. Modul: Clownerie Kursleitung: Bruno Zühlke

G 24   03. bis 08. April  2018      G 25  18. bis 23.Juni 2019

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10.Modul für G 21 “Inszenierung zirzensicher Bilder”

G 23  02. bis 06. Januar 2019

G 24 vor. Januar 2020

G 25  2021

Kursleitung: Samuel Jornot

In der Arbeit an Zirkusgeräten entdecken wir die einem Körper, einer Bewegung, einer Handlung innewohnende Aussagekraft. Sinn und Aussage dieser Bilder werden weder ersonnen noch geplant, sondern entwickeln sich in einem gemeinschaftlichen kreativen Prozeß zwischen Artist und Regisseur. Durch vorurteilsfreie Beobachtung und behutsame Inszenierung üben wir unsere Fähigkeit, versteckte Bilder für Zuschauer erkennbar zu machen. Wir lassen uns dabei nicht von eigenen Ideen leiten, sondern von unseren Emotionen während des Betrachtens, von unserer Empfänglichkeit für die metaphorische Aussagekraft zirzensischer Bilder. Die Inszenierung mit ihren Instrumenten - Musik, Licht, Bühnenbild, dramaturgischer Aufbau - lebt im Spannungsfeld zwischen der Sensibilität und Offenheit für die oft verborgene Aussage eines Bildes  und dem Bedürfnis nach persönlicher Interpretation.

Die Module des 2.Jahres Vertiefung

Die Module des 1.Jahres

7.Modul : “Improvisation”                                                                                                              Kursleitung: Bruno Zühlke

G 23    02. bis 07.September 2018

G 24    01. bis 06.September 2019

G 25 September 2020

Wie gelingt es mir, wie ein unbeschriebenes, weises Blatt Papier auf die Bühne zu treten und mich selbst überraschen zu lassen von den Bildern, Geschichten und Begegnungen, die sich scheinbar aus dem Nichts entwickeln? Bilder, die man sich nicht ausdenken kann und die aus der freien Assoziation entstehen. An Hand von verschiedenen Improvisationstechniken finden wir Antworten auf diese Frage. Wir entwickeln schrittweise eine Methode, wie wir die Türen zu immer neuen Ideen und Geschichten finden und öffnen können. Die freie Improvisation schafft uns Augenblicke der Kreativität. Unser Körper, unsere Stimme und Sprache geben uns Ausdrucksmöglichkeiten für die Assoziationen und Geschichten, die zwischen Bühne und Zuschauerraum schlummern und darauf warten, entdeckt und gespielt zu werden. Schließlich wollen wir herausfinden, wie wir Improvisation mit Zirkustechniken verbinden können.

8.Modul: Übungsleiter*innen - Training                                                                                         

Kursleitung: Selina Marmsoler, Isabelle Noel

G 23   28. Oktober bis 02. November 2018

G 24   29.Oktober bis 03.September 2019

G 25 Herbst 2020

 Genaues Beobachten und hilfreiches Feed-back geben sind die ersten Themen der Woche. Danach werden die TN mit der Weiterbildungsgruppe Übungsleiter*innen - Einheiten durchführen. Thema dieser Einheiten sind die vielfältigen Möglichkeiten, zirkus- und theaterpädagogisch zu arbeiten. Alle Übungsleitereinheiten werden gezielt vorbereitet, beobachtet und reflektiert. Die methodische Anleitung, die Analyse von Lernprozessen und die Beobachtung gruppendynamischer Abläufe werden theoretisch wie praktisch im Vordergrund stehen.
 

Kursphasen Vertiefung-3

9.Modul: Projektwoche 

Kursleitung: Bruno Zühlke, ggf. weitere Dozenten

G 23   13. bis 18.April 2019

G 24   vor. Osterferien B.W. 2020

G 25 2020

Während der ersten Phasen konnten die TN praktische Erfahrungen im Übungsleitertraining sammeln. In der Woche nun wird Didaktik und Methodik in der Zirkuspädagogik im Mittelpunkt stehen. Ziel der Woche ist die Erweiterung fachlicher und sozialer Kompetenzen im zirkuspädagogischen Unterricht. Die Ausbildungsgruppe wird im Rahmen dieser Projektwoche mit einer Schulklasse ein zirkuspädagogisches Projekt durchführen. Alle Übungsleitereinheiten werden gezielt vorbereitet, beobachtet und reflektiert. Die methodische Anleitung, die Analyse von Lernprozessen und die Beobachtung gruppendynamischer Abläufe werden theoretisch wie praktisch im Vordergrund stehen

Kursphasen Vertiefung-4

11.Modul (2 Wahlmodule)  

G 22  27. Mai bis 01.Juni 2018

G 23  18. bis 23.Juni 2019   

G 24   2020                                                                                   

Wahlmodul: “Stimme, Sprache, Rhytmus, Text”                                                                       

Kursleitung: Helga Kröplin

Mit der Schulung der eigenen Stimme und Sprache erweitert der Zirkuspädagoge in mehrerer Hinsicht seine Kompetenz. Für die praktische Arbeit mit Gruppen ist ein ausgewogener Gebrauch der eigenen Stimme unerläßlich. Für die künstlerische Arbeit wird der Gebrauch von Stimme, Sprache und Text auch in der Zirkuskunst, gerade bei innovativen Formen des Zirkus, wie z.B. beim Zirkustheater, immer wichtiger. Atem- und Körperarbeit sowie Dehnung und spielerisch rhythmische Lockerung bilden die Basis für das Training von Stimme und Sprache. Die Arbeit an Intonation, Artikulation, Stimmpotential, Ausdruck und Gestaltung von Texten stehen im Mittelpunkt. Dabei wird jeder Teilnehmer in seinen Individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten herausgefordert und gefördert. Schließlich wird es im Workshop um die Verbindung von Stimme, Sprache und Text mit Zirkustechniken gehen.                                                                      

Wahlmodul: “Tanz, Objekt & Choreografie”

Kursleitung: Günter Klingler

Wir untersuchen choreographische Grundprinzipien, die sowohl für tänzerische als auch für zirzensische Prozesse gelten. Der bewußte Umgang mit Raum und Zeit ist dabei eine der wichtigsten Grundkomponenten. Des Weiteren erforschen wir Gruppenkonstellationen (Solo-, Duett-, Großgruppensituation) und lernen das Prinzip der „Instant Choreography“ kennen. Bei der Objektarbeit sind Körper und Objekt „gleichberechtigt“, d.h. der Körper erzählt, indem er sich in Beziehung zum Objekt setzt. In der Entfremdung des Objekts sind wir auf der Suche nach starken Bildern und der Kreation neuer Zusammenhänge. Außerdem können in Bewegungssysteme Objekte integriert werden, die zunächst nichts mit den Bewegungsabläufen zu tun haben. Das Ergebnis sind Choreographien, bei denen Objektmanipulation und Bewegung ineinander greifen und sich verblüffend vielschichtige Spielvariationen ergeben.

13.Modul: Inszenierung 10 Tage        

G 22 27.07. - 05.08.2018

G 23 26. Juli bis 04.August 2019

G 24   Sommer 2020          

Doppelwoche Freitag bis Sonntag Kursleiter: Bruno Zühlke und weitere Dozenten

Die TN entwickeln aus den Inhalten der Fortbildung ein eigenes Zirkustheater oder Varietéprogramm, welches am Ende der Doppelwoche zu zwei öffentlichen Aufführung gelangt. Entwicklung und Ausarbeitung von Nummern und Szenen. Gesamtplanung und Regie eines Programmes.  Kostüme, Requisiten, Licht und Ton. Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der öffentlichen Aufführungen.

12.Modul:  Kolloquium                                                                                                  

G 22  01. bis 03.Juni 2018

G 23  06. bis 08.September 2019

G 24 2020  

Kursleitung: S.Jornot, B. Zühlke, ggf. weitere Dozenten

Direkt im Anschluss an die Walhlmodule treffen sich alle Teilnehmer zu einem Kolloquium in Form eines Abschlussexamens. Jede/r Teilnehmer hat im Vorfeld ein zirkuspädagogisch relevantes Thema schriftlich zu behandeln. Diese Arbeit wird sie/er während des Kolloquiums in einer offenen Diskussion argumentativ vertreten. Außerdem führt jede/r TN eine eigenständig vorbereitete zirkuspädagogische Lerneinheit mit Teilnehmern aus der Ausbildungsgruppe oder mit einer externen Zirkusgruppe durch.

6.Modul: “Arbeitem mit Objekten / Requisiten”     Kursleitung: Samuel Jornot

G 23   25.Mai bis 01.Juni 2018      G 24    16. bis 23.Juni 2019    G 25 Sommer 2020

Das Requisit ist kein passives Objekt, welches wir als Artisten manipulieren und mit Technik „beherrschen“, sondern aktiver Partner mit seinem Eigenleben, seinem Rhythmus, seinen besonderen Bewegungsqualitäten, seiner Sprache und Ausdrucksfähigkeit. Wir entdecken nicht nur traditionelle Zirkusrequisiten, sondern befassen uns kreativ vorwiegend mit großen Gebrauchsgegenständen, Möbel, Materialien aus dem Alltag oder von der Müllhalde. Ausgehend von deren offenkundigem „Verwendungszweck“ erforschen wir weitere Spielmöglichkeiten. Mit unserem Körper treten wir mit dem Objekt-Partner in Kontakt, um mit ihm zu kommunizieren und ihn zum Eigenleben zu erwecken. Seine Reaktionen beeinflussen unser Spiel und verändern unsere Technik. Zuschauend entdecken und reflektieren wir die Bedeutung erzeugende Wirkung des Zusammenspiels von Mensch und Objekt, Grundlage der faszinierenden Bildhaftigkeit von Zirkuskunst.

Abschluss Clown 2014 Internet
Artistik für Internet
Akrobatik für Internet

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